Zur Startseite Pape Verlag Zur Startseite Pape Verlag

Bücher

Bestellungen über das Internet sind nur bei einem Bestellwert von mindestens 20,00 € möglich.
Bei geringeren Werten wenden Sie sich bitte an Ihre Buchhandlung.

Friedrich Werder – August von Werder, Orgelbauer in Elliehausen und Höckelheim

Neuerscheinung

Friedrich Werder – August von Werder
Orgelbauer in Elliehausen und Höckelheim

Karl Heinz Bielefeld, Uwe Pape

Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke, Band 10.

2017, 105 Seiten, 31 Abbildungen, Format A4

Der Orgelbau, der in seiner musikalischen und äußeren Gestalt in den 1820er bis 1850er Jahren neue Wege suchte, ist bislang nur selten Gegenstand detaillierter Untersuchungen gewesen.

Das Wirken des Orgelbauers August von Werder, der dieser Periode zugeordnet werden kann, wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Rahmen der Inventarisierung der Orgeln des Göttinger Umlands und der Dokumentation der Geschichte der betroffenen Instrumente erhellt. Hierzu wurden vor allem die Akten des Ev.-luth. Kirchenkreisarchivs in Göttingen und des sogenannten Plesse-Archivs der Ev.-ref. Kirche, früher in Bovenden, jetzt in Emden, ausgewertet. Die Orgeln von Werders sind oft noch erhalten und als Zeugen ihrer Zeit auch restauriert worden.

In Ergänzung des gesammelten Materials zu August von Werder wurden auch die Aktivitäten des Vaters Friedrich Werder in diese Veröffentlichung aufgenommen. Dieser war zuweilen bei der Akquisition von Aufträgen dem Sohn behilflich.

ISBN 978-3-921140-20-8, Preis: 34,00 €

Orgeln und Orgelbauer in Braunschweig

Neuerscheinung

Orgeln und Orgelbauer in Braunschweig

Uwe Pape, Jochen Weihmann

Mit einem Geleitwort von Rüdiger Wilhelm

Norddeutsche Orgeln, Band 2, zweite Auflage
2016, 651 Seiten, 177 Abbildungen, Englische Broschur, Klebebindung (PUR).
278. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO).

Bedingt durch die günstige Verkehrslage entwickelte sich Braunschweig seit 1400 zu einem zentralen Handelsplatz in Norddeutschland. Dies hatte auch wesentlichen Einfluss auf das geistliche und kulturelle Leben. So war die ehemalige Hansestadt im 17. Jahrhundert auch ein Zentrum des Orgelbaus. Heinrich Compenius, Gottfried Fritzsche und Jonas Weigel sind wohl die bekanntesten Meister, die in die Geschichte Braunschweigs eingegangen sind. Durch langjährige Forschungen im Landesarchiv Wolfenbüttel und Stadtarchiv Braunschweig konnten wichtige Archivalien erschlossen werden.

Mit der jetzt fertiggestellten Monographie präsentieren wir erstmals eine vollständige Übersicht über die Orgelbaugeschichte Braunschweigs vom 13. Jahrhundert bis heute. Bemerkenswert sind nicht nur die historischen Instrumente, sondern auch die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Orgeln. Zu den interessanten modernen Instrumenten gehören Werke von Karl Schuke, Rudolf von Beckerath, Johannes Klais, Gebr. Hillebrand, Friedrich Weißenborn, Rudolf Janke und Gustav Steinmann.

Alle wichtigen Orgeln wurden neu fotografiert. Außerdem enthält der Band wichtige Aufnahmen aus der Kriegszeit und der Nachkriegszeit aus dem Archiv des Landeskirchlichen Bauamtes in Wolfenbüttel und aus privaten Archiven.

Hervorzuheben ist auch das 112 Seiten umfassende Lexikon der Orgelbauer und Instrumentenmacher, die in Braunschweig gewirkt haben. Nicht weniger als 250 Personen, Familien oder Firmen konnten in Kirchenarchiven, Adressbüchern und Kirchenbüchern ermittelt werden. Die Angaben zum Leben der Orgelbauer und zum Bestehen der Firmen werden durch Auszüge aus ihren Werkverzeichnissen ergänzt.

ISBN 978-3-921140-99-4
Preis: 68,00 €
Preis für GdO-Mitglieder: 63,00 €

Lexikon norddeutscher Orgelbauer Band 3 - Sachsen-Anhalt und Umgebung

Lexikon norddeutscher Orgelbauer Band 3
Sachsen-Anhalt und Umgebung

Uwe Pape, Wolfram Hackel (Hrsg.)

unter Mitarbeit von 40 Organologen und Wissenschaftlern, darunter Gerhard Aumüller, Martin Balz, Wolfgang Brylla und Ibo Ortgies.

2015, Ganzleinen, Fadenheftung, Schutzumschlag, Leseband, 1016 Seiten.

Der neue Band enthält Lebensläufe und Werkverzeichnisse von Orgelbauern in Sachsen-Anhalt sowie Teilen von Thüringen, Niedersachsen, Mecklenburg, Brandenburg und Sachsen.

ISBN 978-3-921140-98-7. Preis: 44,00 €

Die Restaurierung der Schaper Orgel in Alfeld

Die Restaurierung der Schaper-Orgel in Alfeld

Festschrift zur Wiedereinweihung der Orgel von 1863 Pfingsten 2015

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai, Alfeld

2015, 60 Seiten, 38 Abbildungen, 21 * 21 cm. Broschur.

Heinrich Schaper, Hildesheim baute 1862-1863 eine Orgel mit 31 Registern auf drei Manualen und Pedal. Es war sein größtes Instrument, das sich durch eine besonders farbige Klangpalette auszeichnete.

1957-1962 wurde das Werk durch Friedrich Weißenborn, Braunschweig, im Sinne der Orgelbewegung umgestaltet und mit einem Rückpositiv ausgestattet. Traktur und Spieltisch wurden neu angelegt. Durch die klangliche Umgestaltung und Erweiterung auf 37 Stimmen verlor die Orgel ihren warmen und weichen Klang und erhielt eine völlig andersartige, neobarocke Ausprägung.

2006 begannen die Planungen, der Orgel wieder die ursprüngliche Klanggestalt zurückzugeben. Dabei blieb lange Zeit die Frage offen, ob das Rückpositiv erhalten bleiben sollte. Die mangelhafte Qualität der Traktur führte schließlich zu dem Entschluss, die ursprüngliche Substanz konsequent zu restaurieren und verlorene Teile zu rekonstruieren, dabei aber nicht die heutigen Anforderungen aus dem Auge zu verlieren.

Der Rahmenplan des zuständigen Sachverständigenausschusses sah statt des ursprünglichen liturgischen Manuals mit 3 Stimmen ein größeres drittes Manual im Stile Schapers vor. Den Auftrag für eine Restaurierung, Rekonstruktion und Erweiterung erhielt die Firma Jörg Bente in Helsinghausen. Die Arbeiten wurden im Mai 2015 abgeschlossen. Das Instrument hat heute 44 Register auf drei Manualen und Pedal.

Anlässlich der Wiedereinweihung wurde von der Kirchengemeinde eine Festschrift herausgegeben. An der Textfassung waren unter anderem Hans-Ulrich Funk, Jörg Bente und Uwe Pape beteiligt.

Preis: 5,00 €

www.bente-orgelbau.de
www.st-nicolai-alfeld.de

Orgeln aus dem Seitzental

Orgeln aus dem Seitzental

Johannes Rohlf

2014, 148 Seiten, 155 Abbildungen von 61 Orgeln, darunter 7 Restaurierungen und 3 neue Instrumente im historischen Gehäuse. 195 * 285 cm

Orgel Seitzental

Johannes Rohlf hat sich 1964 in seiner Orgelwerkstatt in Ostfildern-Ruit auf den Weg begeben, um am Thema einer klang- und stilvollen Orgelkultur mitzuarbeiten. Nach 22 Jahren konnte 1986 im Seitzental von Neubulach im Nordschwarzwald eine eigene Werkstatt bezogen werden. Sie entstand im örtlichen Baustil auf dem Grundriss einer Scheune. 1999 wurde sie am Standort des alten Wohn- und Stallhauses um einen neuen Montagesaal und Bürotrakt erweitert. Anlässlich des 50jährigen Betriebsjubiläums erscheint diese Festschrift mit einer Auswahl bemerkenswerter Instrumente samt Abbildungen und Dispositionen sowie einem vollständigen Werkverzeichnis.

ISBN 978-3-921140-97-0. Preis: 26,00 €

ORGANOGRAPHIA HISTORICA HILDESIENSIS - Orgeln und Orgelbauer in Hildesheim

ORGANOGRAPHIA HISTORICA HILDESIENSIS
Orgeln und Orgelbauer in Hildesheim

Uwe Pape

Mit einem Beitrag von Norbert Müller

Norddeutsche Orgeln, Band 15

2014, 608 Seiten, 146 Abbildungen, Leineneinband, Fadenheftung.
265. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO)

Diese neue Veröffentlichung ist ein inhaltsreiches Kompendium über die Geschichte eines kulturellen Zentrums in Norddeutschland, in dem schon kurz nach 1200 erste Orgeln nachgewiesen werden konnten und bis heute über 170 Instrumente standen und stehen. In besonderer Weise interessieren Orgeln, die dem 16., 17. und 18. Jahrhundert zugeordnet werden können. Nicht alle Werke sind dem Feuersturm im Februar 1945 zum Opfer gefallen; drei frühe Instrumente wurden im 19. Jahrhundert nach Asel, Burgdorf und Hilter verkauft, wo Gehäuse und/oder Teile des Pfeifenmaterials erhalten sind. In St. Mauritius ist noch das Gehäuse einer Orgel mit Prospektpfeifen mit bemerkenswerten Flammenlabien aus dem 16./17. Jahrhundert erhalten. In der Kreuzkirche steht ein Instrument mit Pfeifen von Hans Henrich Bader (1661). In wenig beachteten Archiven konnten auch historische Nachrichten über Arbeiten von Henning Henke, Gebr. Slegel, Johannes Meyer, Conrad Abtt, Hans Scherer d. Ä., Hans Carsten und mehreren weniger bekannten Meistern aufgespürt werden.

Die Arbeiten der Hildesheimer Meister Martin Vater, Georg und Conrad Müller, Matthias Naumann Joseph Friderici, Georg Stahlhuth sowie Heinrich und August Schaper werden ausführlich gewürdigt. Das noch erhalten gebliebene Fotomaterial und neue Aufnahmen unterstützen in zahlreichen ganzseitigen Abbildungen die Textbeiträge. Und selbstverständlich werden die nach 1945 entstandenen und weithin bekannten Werke, beispielsweise von Rudolf von Beckerath, Rudolf Janke und Gerald Wohl, detailliert dargestellt.

Einen besonderen Hinweis verdient das Orgelbauer-Lexikon im Umfang von 72 Seiten. Es ist eine Ergänzung zu den bereits erschienenen Lexika zu Thüringen und Sachsen. Hier werden alle Orgelbauer und Orgelbaufirmen aufgeführt, die in Hildesheim gewohnt haben oder dort tätig waren. Die Angaben zum Leben der Orgelbauer und zum Bestehen der Firmen werden durch Auszüge aus ihren Werkverzeichnissen ergänzt.

ISBN 978-3-921140-93-2. Preis 58,00 €
Preis für GdO-Mitglieder: 53,00 €

Hinweis in Orgel- en Kerkmuziek.NL

Fotogalerie "Orgeln in Hildesheim"

Rezension von Rainer Goede Juni/November 2015 (PDF)
für das Orgelportal www.orgel-information.de

175 Jahre Emil Hammer Orgelbau

175 Jahre Emil Hammer Orgelbau

Festschrift zum 175jährigen Jubiläum der Firmen
Philipp Furtwängler, P. Furtwängler & Hammer und Emil Hammer Orgelbau

Uwe Pape – Georg Schloetmann

Mit einem Grußwort von Martin Balz

2013, 207 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 20 x 26 cm.

Das Buch enthält folgende vier Beiträge

  • Uwe Pape: Firmengeschichte von 1838 bis 2013.
  • Georg Schloetmann: Verwendung alter Pfeifensubstanz in neuen Klang-Konzepten.
  • Uwe Pape: Dispositionen der frühen Orgelbewegung (Christhard Mahrenholz, Gottfried Grote und Emil Hammer).
  • Uwe Pape: Kommentiertes Werkverzeichnis von Opus 1 bis Opus 2027 – das erste im Druck erschienene vollständige Werkverzeichnis der Firma.

Das Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich.

ISBN 978-3-921140-91-8. Preis 34,00 €

Elektropneumatik im Orgelbau


Elektropneumatik im Orgelbau

Martin Kares - Michael Gerhard Kaufmann (Hrsg.)

Bericht über die Tagung der Vereinigung der Orgelsachverständigen Deutschlands (VOD) vom 29. Mai bis 1. Juni 2012 in Karlsruhe

Mit einem Vorwort von Rudolf Meyer

2013, 143 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
259. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO)

Dieser Berichtsband ist die erste Veröffentlichung, die dem Thema „Elektropneumatik“ gewidmet ist. Abhandlungen von renommierten Orgelbauern und Organologen, die die Perspektiven des Praktikers, des Wissenschaftlers und des Zeitzeugen wiedergeben, stehen gleichwertig nebeneinander. Informativ und aufschlussreich sind sie in ihrer Form gleichermaßen. Abbildungen, die als Folien die Vorträge unterstützten, sind in die Berichte übernommen worden.

Der Band enthält Beiträge von Gesa Graumann, Horst Jehmlich. Martin Kares, Michael Gerhard Kaufmann, Philipp Klais, Christoph Kumpe, Markus Lenter, Konrad Mühleisen, Wolfgang Rehn, Manfred Schwartz, Andreas Saage, Paul Steinmeyer, Gerhard Walcker-Mayer und Magnus Windelen.

ISBN 978-3-921140-94-9. Preis 34,00 €, für Mitglieder der GdO 28,00 €

Lexikon norddeutscher Orgelbauer - Band 2

Lexikon norddeutscher Orgelbauer Band 2
Sachsen und Umgebung

Wolfram Hackel, Uwe Pape (Hrsg.)

unter Mitarbeit von Wolfgang J. Brylla, Hermann Fischer und Tomáš Horak

2012, Ganzleinen, Fadenheftung, Schutzumschlag, Leseband.

Mit dem zweiten Band eines „Lexikons norddeutscher Orgelbauer“ wird das Projekt eines norddeutschen Orgelbauer-Lexikons fortgesetzt. Der Raum Norddeutschland ist zunächst als die Menge der Bundesländer nördlich der Südgrenzen von Niedersachsen und Thürin­gen definiert. Hervorzuheben ist, dass im vorliegenden Band auch die in Böhmen (im Bereich der heutigen Tschechischen Republik) und Niederschlesien (im heutigen Polen) tätigen Orgelbauer aufgenommen wurden, weil es hier vielfältige Kontakte zum sächsischen Orgelbau gab. Ebenso sind die Beziehungen zu Brandenburg zu betonen. Insgesamt fanden über 2000 Orgelbauer Aufnahme in diese Publikation.

Folgende Autoren sind an der Erstellung von Beiträgen beteiligt:
Martin Balz, Karl Heinz Bielefeld, Hubertus Böhm, Albrecht Bönisch, Marco Brandazza, Helga Brück, Wolfgang Brylla, Albrecht Dietl (†), Friedrich Drese, Ulrich Eichler, Annemarie Engelmann, Hermann Fischer, Joost van Gemert, Gottfried Gille, Wolfram Hackel, Kelvin Hastie, Tomáš Horák, Christhard Kirchner, Martin Koch, Jiri Kocourek, Albrecht Lobenstein, Thilo Lützkendorf (†), Barbara Owen, Uwe Pape, Gottfried Rehm, Johannes Reichel, Fritz Reinboth, Matthias Sawade, Alfred Schirge (†), Karl H. Schubert, Hartmut Schütz, Eckhard Trinkaus (†), Daniel Vogt und Klaus Walter (†), Uwe Jens Wandel.

Rezension von Wolfgang Hanke in Kulturklassik.de

Weitere Rezensionen

ISBN: 978-3-921140-92-5. Preis 38,00 €

Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke, Band 8

Ernst Palandt - E. Palandt & Sohnle
Hildesheimer Orgelbauwerkstatt

Uwe Pape

Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke, Band 8.

2011, 435 S., 68 Abb., A4

Der Orgelbauer Ernst Palandt hinterließ einen umfangreichen Nachlass, der für diese Publikation ausgewertet wurde. Palandt hat zwischen 1933 und 1969 als Orgelbauer in Halberstadt und Hildesheim gewirkt. Er ging zunächst eine Partnerschaft mit Wilhelm Sohnle ein und firmierte unter E. Palandt & Sohnle. Nach dem Krieg haben sich beide getrennt, und Palandt arbeitete als Inhaber der Hildesheimer Orgelbauwerkstatt allein weiter. 1970 hat der langjährige Mitarbeiter Dieter Kollibay die Firma übernommen.

Der Nachlass ist von besonderer Bedeutung, weil Palandt vor der Zerstörung Hildesheims intensive historische Forschungen zu den von ihm restaurierten und gepflegten Orgeln betrieben und Aktenauszüge hinterlassen hat. Außerdem hat er ein umfangreiches Fotoarchiv aufgebaut. Wenn auch die Arbeiten Palandts an historischen Orgeln nicht mehr dem heutigen Stand des restaurierenden Orgelbaus entsprechen, so hat er doch wesentliche Substanz bewahrt und viele Orgeln erhalten.

Rezension von Stefan Mahr im Hildesheimer Jahrbuch

ISBN 978-3-921140-89-5. Preis 46,00 €

Catalog der Orgelbau-Anstalt

Catalog der Orgelbau-Anstalt Gebrüder Dinse Berlin S.O.

Faksimile-Ausgaben zur Orgelbaugeschichte, Band 1.

2009, 42 S., 48 Disp., A4

Die Firma Gebr. Dinse war das wichtigste Unternehmen des Orgelbaus in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Berlin. Der in 3. Auflage vorgelegte Nachdruck des Katalogs von etwa 1897 enthält 48 Dispositionen der interessantesten Orgeln aus Berlin, der Mark Brandenburg der Provinz Posen und aus Russland.

ISBN 978-3-921140-28-4. 3. Auflage. Preis 12,00 €

Georg Joseph Vogler, Umbrüche im Orgelbau – Band II

Georg Joseph Vogler
Umbrüche im Orgelbau – Band II

Uwe Pape (Hrsg.)

2007, 287 Seiten, 28 Abb. , 16,4 x 22,7, franz. Broschur

Zu seinen Lebzeiten war Georg Joseph Vogler (1749-1814) einer der berühmtesten Konzertorganisten, Kompositionslehrer und Musiktheoretiker. Er betrieb als erster eine systematische Musikanalyse, setzte sich für die Ausbildung guten Nachwuchses ein und gab mit seiner „Mannheimer Tonschule“ ein Vorbild für die Gründung von Musikschulen.

Als Kompositionslehrer förderte er junge Komponisten wie Carl Maria von Weber und Giacomo Meyerbeer. Schließlich hat er den Orgelbau des 19. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst und forderte schon früh ein neues Klangideal der Orgel ein: mit imitierenden Registern sollte der Klang des Orchesters nachge­ahmt werden, Schwelleinrichtungen konnten die Dynamik des Orgelklanges bereichern, und mit der Anwendung durchschlagender Zungen wollte Vogler eine größere Expressivität erzielen.

Vogler war aber nicht nur eine europäische Berühmtheit, die auf vielen Gebieten wichtige Anregungen gegeben hat, sondern war zugleich heftig umstritten. Bis heute ist es nicht möglich, unbefangen über Vogler und die Orgel zu reden. Die Eilfertigkeit, mit der er abgetan wurde und wird, beruht auf seinen uns lächerlich scheinenden Konzertprogrammen und der Naivität seiner programmatischen Orgelfantasien. Die Ablehnung stützt sich zugleich auf die ungewohnten, revolutionär aufbegehrenden Orgelpläne, mit denen Vogler traditionelle Instrumente umgestal­tete oder neue Orgeln auszuführen suchte.

Weitere Informationen

ISBN 978-3-921140-74-1. Preis 46,00 €
für Mitglieder der GdO und IAOD: 42,00 €

Orgeln und Orgelbauer in Göttingen

Orgeln und Orgelbauer in Göttingen

Karl-Heinz Bielefeld

Norddeutsche Orgeln, Band 14

2007, 396 Seiten, 80 Abbildungen, A4, französische Broschur, Fadenheftung.

Göttingen ist seit der Orgelbewegung über seine Grenzen hinaus als Orgelstadt bekannt geworden. Es sind vor allem die Neubauten der Mahrenholz-Furtwängler-Orgel in St. Marien von 1925/1928 und die von Paul Ott 1954 erstellte Orgel in St. Johannis, die dem Orgelbau des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse gaben. Daneben zählt die Ott-Orgel in St. Jacobi von 1966 zu den größten Werken in Niedersachsen. Orgeln aus der Barockzeit sind nicht mehr vorhanden, lediglich zwei Prospekte von Joh. Wilhelm Gloger blieben in Göttingen-Grone und – 1806 umgesetzt – in Wittingen erhalten.

Die in Göttingen ansässigen Orgelbauer des 16. bis 19. Jahrhunderts hatten vor allem Instrumente in der Stadt und im näheren Umkreis Südniedersachsens und Nordhessens erstellt. Paul Ott dagegen, der ab 1930 hier arbeitete und mit dem Wiederbau von mechanischen Schleifladenorgeln begann, wurde als einer der führenden Vertreter der Orgelbewegung weit über Göttingen hinaus und auch international bekannt. Auch die Schüler Paul Otts sind durch qualitätsvollen Orgelbau und bemerkenswerte Restaurierungen in Norddeutschland und im Ausland hervorgetreten.

ISBN 978-3-921140-75-8. Preis 59,00 €, für IAOD-Mitglieder 54,00 €

Rezension von Thomas Lipski in Ars Organi, 2009, Heft 3

Rezension aus dem Rundbrief 26 der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen, Dezember 2007

Über den Autor Karl Heinz Bielefeld

Fotogalerie "Orgeln in Göttingen"

Berlin Kreuzberg – Kirche zum Heiligen Kreuz

Berlin Kreuzberg – Kirche zum Heiligen Kreuz

Uwe Pape (Hrsg.)

Eine Orgelmonographie mit Beiträgen von Uwe Pape, George Bozeman und Barbara Owen.

Monographien historischer Orgeln, Nr. 9.

2007. 28 Seiten, 11 Abbildungen, Disposition, A5, Rückstichheftung.

Eine Orgelmonographie mit Beiträgen von Uwe Pape, George Bozeman und Barbara Owen.

Die Hook-Orgel von 1870 aus Woburn, Mass., wurde 1991 in Amerika von Alan Laufman und George Bozeman abgebaut, von der Firma Hermann Eule Orgelbau restauriert und 2001 in der Kirche zum Heiligen Kreuz in Berlin Kreuzberg wieder aufgestellt.

Für Berlin ist diese Orgel von besonderer Bedeutung, weil es sonst kein unverändert erhaltenes Instrument gibt, auf dem man Orgelwerke der Frühromantik angemessen präsentieren kann. Mittlerweile hat sich die Kirche zum Heiligen Kreuz als Zentrum der Berliner Orgelkultur etabliert. Hier finden in regelmäßigen Abständen Orgelkonzerte und Symposien über historischen Orgelbau statt.

ISBN 978-3-921140-73-4. Preis 5,00 €

Dokumentation von Orgelrestaurierungen

Dokumentation von Orgelrestaurierungen

Wolfgang Rehn (Hrsg.)

Tagungsbericht mit Beiträgen von Friedrich Jakob, Martin Kares, Joost van Gemert, Niclas Fredriksson, Marc Schaefer, Georg Carlen, Wolfgang Rehn und Paul Peeters. Mit dem vollständigen Erhebungsbogen der IAOD für die Inventarisierung von Orgeln. 2006, 168 Seiten, 23 Abbildungen, 16,4 x 22,7 cm, englische Broschur, Fadenheftung.

ISBN 978-3-921140.71-0. Preis: 36,00 €, für IAOD-Mitglieder: 28,00 €

Albert Hollenbach Umbrüche im Orgelbau – Band I

Albert Hollenbach
Umbrüche im Orgelbau – Band I

Uwe Pape (Hrsg.)

Mit Beiträgen von Uwe Czubatynski, Uwe Pape, Christhard Kirchner, Stein Johanne Kolnes, Kristen Øgaard und Andreas Arnold. Mit einem vollständigen Werkverzeichnis von Albert Hollenbach, Neuruppin, mit Angaben zur Geschichte und zum Befund seiner Orgeln.

Albert Hollenbach (1850-1904), Orgelbauer in Neuruppin, Schüler von Friedrich Hermann Lütke­müller und Friedrich Ladegast, war ein Meister, der am Bau von Schleifladen und einfachen mechanischen Trakturen festhielt und der Entwicklung von Kegelladen sowie pneumatischen oder elektrischen Systemen und der zunehmenden Industrialisierung widerstand. Diesem Meister widmete die Internationale Arbeitsgemeinschaft für Orgeldokumentation anlässlich des 100jährigen Todesjahres Hollenbachs eine Tagung, deren Ergebnisse in diesem Bericht vorgelegt werden.

Der Herausgeber hielt den Hauptvortrag der Tagung und gibt in seinem Aufsatz einen Einblick in Leben und Werk Albert Hollenbachs und würdigt dessen Bedeutung für das Ruppiner Land und die Prignitz. Hollenbach hatte großen Erfolg im Export seiner Orgeln nach Norwegen. Stein Johannes Kolnes liefert einen Überblick über das Werk Hollenbachs in Norwegen und klärt zudem die Umstände, wie es einem Fremden im Norden gelang, über viele Jahre hinweg in Norwegen präsent zu sein.

2006, 169 Seiten, 69 Abbildungen, 16,4 x 22,7 cm, französische Broschur, Fadenheftung.

219. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO).

11. Veröffentlichung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Orgeldokumentation (IAOD).

Mehr Informationen

ISBN 3-921140-73-0. Preis 26,00 €
für Mitglieder der GdO und IAOD 23,00 €

Die historische Orgel in der Ev.-luth. Kirche St. Georg zu Calvörde.

Die historische Orgel in der Ev.-luth. Kirche
St. Georg zu Calvörde

Uwe Pape

Christoph Treutmann II baute 1742 in Calvörde eine neue Orgel. Dieses Instrument entsprach im 19. Jahrhundert nicht mehr den Vorstellungen der Gemeinde, so dass in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Sachverständigen Selmar Müller in Wolfenbüttel ein Neubau ins Auge gefasst wurde. Dieses Instrument lieferte der Orgelbauer August Troch aus Neuhaldensleben, verwendete aber das Gehäuse und altes Material wie Pfeifen und Wellenbretter. Heute ist das Instrument zwar spielbar, befindet sich aber in einem ruinösen Zustand und bedarf einer sorgfältigen Restauration.

2005, 40 Seiten, 6 farbige Abbildungen, A5, Broschur, Rückstichheftung. Monographien historischer Orgeln, Heft 8.

ISBN 3-921140-67-6. Preis 6,00 €

Historische Orgeln in Brandenburg und Berlin

Historische Orgeln in Brandenburg und Berlin

Uwe Pape

2004, C5, Broschur, Rückstichheftung.

Einführung und Übersicht über die wichtigsten Instrumente, 48 Seiten, 6 farbige Abbildungen, 7 Dispositionen, Literaturverzeichnis, Personenregister, Ortsregister.

Das Büchlein ist den bedeutenden Orgeln der Mark Brandenburg gewidmet, allen voran den Instrumenten Joachim Wagners und seinen Schülern. Berücksichtig werden aber auch die interessanten Instrumente des 19. Jahrhunderts.

ISBN 3-921140-65-X. Preis 6,00 €

Peter Tappe - Martin Haspelmath

Peter Tappe - Martin Haspelmath

Winfried Topp, Uwe Pape

2001. Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke, Band 2, 3. Veröffentlichung der IAOD. Klebebindung, broschiert, 272 Seiten, 6 Abbildungen, zahlreiche Dispositionen.

Martin Haspelmath war Schüler von Paul Ott und wirkte als Orgelbauer in Walsrode. Seine behutsamen und umsichtigen Restaurierungen waren allseits geachtet. Die Veröffentlichung enthält ein vollständiges Werkverzeichnis, das nach einem Studium des Walsroder Familienarchivs ermittelt wurde.

ISBN 3-921140-57-9. Preis 25,00 €
für Mitglieder der GdO und der IAOD 20,00 €

Die Orgeln der Stadt Celle

Die Orgeln der Stadt Celle

Uwe Pape

Norddeutsche Orgeln, Band 13

2000, 178. Veröffentlichung der GdO.
Ganzleinen, Fadenheftung, Schutzumschlag, 244 Seiten, 37 Farbabbildungen, 33 Abbildungen im Duplexdruck.

Mehr Informationen

Rezensionen

ISBN 3-921140-55-2. Preis 29,00 €, für Mitglieder der GdO 24,00 €

Die Buchholz-Orgel in der Stadtkirche zu Kronstadt

Die Buchholz-Orgel in der Stadtkirche zu Kronstadt

Uwe Pape

1997. Monographien historischer Orgeln, Band 6, 1.
Veröffentlichung der IAOD.
Fadenheftung, kartoniert, 39 Seiten 29 farbige Abbildungen, 3 Zeichnungen.

Preis 16,00 €, für Mitglieder der GdO 14,00 €
für Mitglieder der IAOD 12,00 €

Zum 25jährigen Bestehen der Orgelbau-Anstalt Gustav Heinze, Sorau N/L (1904-1929

Zum 25jährigen Bestehen der Orgelbau-Anstalt Gustav Heinze, Sorau N/L (1904-1929

Gustav Heinze

1929, Nachdruck 1993, Faksimile-Ausgaben zur Orgelbaugeschichte, Heft 4,
58 Seiten, 9 Abbildungen, 63 Dispositionen.

ISBN 3-921140-41-2. Preis 14,00 €

Die Orgelbewegung in Amerika

Die Orgelbewegung in Amerika

Uwe Pape

mit einem Vorwort von H. J. Busch und Beiträgen von E. P. Biggs, G. Bozeman, J. Fesperman, C.B. Fisk, J. von Glatter-Götz, J. Lauder, R. Redman,H. Wolff u.a.,
1978.

Fadenheftung, kartoniert, Schutzumschlag. 470 Seiten, 272 Abbildungen, 195 Dispositionen, Werkverzeichnisse von 99 Orgelbauern, Lebensläufe von 81 Orgelbauern, 1978, 65.

Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde.

Rezension

Preis 61,00 €, für Mitglieder der GdO 49,00 €
für Mitglieder der IAOD 44,00 €

Bestellungen über das Internet sind nur bei einemBestellwert von mindestens 20,00 € möglich.
Bei geringeren Werten wenden Sie sich bitte an Ihre Buchhandlung.

Beachten Sie auch unsere Restbestände.