Die Orgelbauerfamilie Papenius und ihre Schüler

Uwe Pape, Alfred Schirge

Johann Adolarius Papenius wirkte von 1737 bis 1763 im ehemals bischöflichen Stiftsgebiet Halberstadt und hinterließ mehrere bemerkenswerte Orgeln. Sein Großvater und Vater lebten zunächst in Nordhausen und später in Stolberg. Johann Georg Papenius und sein Sohn Johann Adolarius verzogen dann aber nach Halberstadt, um hier eine bis in das 20. Jahrhundert hinein wirkende Orgelbautradition aufzubauen.

Der Familie Papenius und ihren Schülern im 18. Jahrhundert widmen wir die vorliegende Monographie: nicht weniger als sechs Meister werden mit Werkverzeichnissen und Abbildungen repräsentativer Instrumente vorgestellt:

  • Georg Benedikt Papenius (Orgel in Bielen, 1662),
  • Johann Georg Papenius (Orgeln u.a. in Stolberg, 1701-1703, und Tilleda, 1713),
  • Johann Adolarius Papenius (Orgeln in Klein Quenstedt 1741, Roklum 1742, Werlaburgdorf 1742, Hordorf (Belzig) 1747, Rohrsheim 1749 sowie Gehäuse in Danstedt 1745, Dingelstedt 1750, Emersleben 1750, Adersleben 1756, Badersleben 1757 und Kloster Huysburg 1761)
  • Johann Christoph Wiedemann (Orgeln in Kloster Huysburg 1761, Neindorf 1778 sowie Gehäuse in Vogelsdorf 1763)
  • Johann Michael Schlesier (Gehäuse in Aspenstedt 1756)
  • Christoph Jesse (Schauen 1778, Halberstadt St. Moritz 1787, Deersheim (Wernigerode) 1790, Anderbeck 1795 sowie Geh�use in Wohlsdorf, 1785)

2005, 220 Seiten, 13 Abbildungen, zahlreiche Dispositionen, A4, Broschur, Klebebindung.

Norddeutsche Orgelbauer und ihre Werke, Band 3, zugleich 8. Veröffentlichung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Orgeldokumentation (IAOD).

ISBN 3-921140-68-4, 29,-- €, für Mitglieder der IAOD 27,-- €